Abteilungsleitersitzung 2025 - Im Nachwuchs so gut wie lange nicht aufgestellt

Doberschütz. NFV-Präsident Jens Barth war es am 11. Juli in Doberschütz vorbehalten, einen Blick zurück auf die vergangene Saison 2024/25 zu werfen. In seiner Begrüßung der dort zur turnusmäßigen Abteilungsleitertagung komplett erschienenen Vereinsvertreter, würdigte er die noch enger gewordene Zusammenarbeit des NFV-Vorstandes mit den Funktionären zwischen Ablass bis Zschortau.

Spürbare Fortschritte in der Digitalisierung lassen das Miteinander künftig noch effizienter, wirkungsvoller werden. Das in diesem Jahr erstmals in digitaler Form erscheinende Ansetzungsheft sei ein weiterer innovativer Schritt auf dem Weg zur Optimierung der Verbandsarbeit, betonte der Präsident. Barth nutzte in der Folge die Gelegenheit, um dem anwesenden Doberschützer Vereinsfunktionär Michael Nölle zu seiner vor einigen Wochen erfolgten Aufnahme in den „Klub der Hundert“ durch den DFB noch persönlich im Namen des NFV-Vorstandes zu gratulieren.


Auslosung der 1. Hauptrunde im TZ-Bärenpokal

Der geehrte Nölle übernahm anschließend die Rolle des Glücksbringers bei der Auslosung der 1. Runde zum Kreispokal. Unter den insgesamt 52 gemeldeten Vereinen befanden sich immerhin elf Alte Herren-Teams, die für die 1. Runde allesamt Heimrecht erhielten. Für 12 Nordsachsenligisten gab es ein Freilos. Lediglich Wermsdorf und Traktor Naundorf müssen schon in der 1. Runde ran.
Zuvor würdigte der Vizepräsident und Chefansetzer des NFV, Volkmar Beier die sportlichen Leistungen des Regionalligisten FC Eilenburg (Klassenerhalt) und des Nordsachsenligisten SC Hartenfels Torgau 04, der das Double von Meisterschaft und Pokal holte. Er bestätigte in diesem Zusammenhang, dass der NFV wie in diesem Jahr auch künftig an Stelle der Zeitung als Organisator und Ausrichter des Events im Torgauer Hafenstadion auftreten werde.  Die LVZ übernimmt weiter im Rahmen eines Sponsorvertrages die Prämierung der beiden Finalisten.
Nicht so positiv der dann von Beier verkündete  Abgang der Schirmenitzer, Strelln/Schönaer und Süptitzer aus dem Herrenbereich des NFV. Dafür konnte der NFV Terpitz und Zschepplin wieder zurück im Spielbetrieb begrüßen, stießen aus Sachsen Anhalt die Söllichauer und Tornauer neu dazu. Trotz alledem sind die aktuell 44 Herrenmannschaften das kleinste Starterfeld verglichen mit dem Herrenbereich in den anderen Kreisverbänden.

20250711 Fair Play Abteilungsleitersitzung 2Sparkassen Fair-Play - Gewinner

Ein großes Dankeschön ging erneut an die Sparkasse Leipzig für einen symbolischen Scheck über 500,00 Euro.

So wurden auch nach Ende der Saison 2024/25 finanzielle Mittel für die Ehrung der fairsten Vereine in den Spielklassen der Herren im NFV bereit gestellt.  Der ESV Delitzsch und der FSV Blau-Weiß Wermsdorf aus der Nordsachsenliga sowie aus den Kreisligen die SG Zschortau II, SV Battuna Beach 99 sowie der FC Eilenburg II konnten sich über die Prämien freuen. 

NFV-Nachwuchs im spürbaren Aufwind

Nachwuchsleiter Daniel Bela konnte im Anschluß deutlich bessere Zahlen verkünden. Nicht so sehr von der Landesebene. Da sind aktuell lediglich der FC Eilenburg und der SC Hartenfels Torgau 04/JFV Union Torgau in allen vier Altersklassen präsent. Auf Kreisebene jedoch habe man von den A-Junioren bis hinunter zu den Bambinis Starterfelder, die es so schon lange nicht mehr gegeben habe.
Die zwölf Teams starke A-Junioren Nordsachsenliga  sei genau so erwähnenswert wie die 14 B-Junioren Kollektive und die 23 für die C-Junioren gemeldeten NFV-Mannschaften. 39 Mannschaften in der Altersklasse D-Junioren, 41 Teams bei den E-Junioren, 39 Vertretungen in der F-Jugend sind ebenso aller Ehren wert. Die 29 G-Junioren Mannschaften bedeuten einen Melderekord im NFV. Da sich aus dieser Breite natürlich reichlich Fragen ergeben können, verwies Bela auf die am 11. August in Doberschütz stattfindende Jugendleiter-Zusammenkunft.

Gewachsener Respekt für die Arbeit des Sportgerichtes

Gleich zu Beginn ihrer Ausführungen verteilte die Chefin des Sportgerichtes, Claudia Werner reichlich Lob an die Vereine. Die Zusammenarbeit der Vereine mit der Sportgerichtsbarkeit habe sich spürbar verbessert, versicherte sie. Dafür stünde die Tatsache, dass in der Saison 2024/25 immerhin 100 Fälle weniger verhandelt werden mussten als noch in der Saison 2023/24. In allen Altersklassen gab es mit 40 Fällen „Nichtantritt“ deutlich weniger als noch im Jahr davor. Die Zahl der Schiribeleidigungen sank von 12 auf drei. Das sei Beleg für den gewachsenen Respekt, der den Schiris entgegengebracht werde. Auch im Umgang mit dem Sportgericht sei dies festzustellen.


An dieser Stelle einzuordnen war die Bitte vom Nordsächsischen Schiri-Chef Matthias Wüste. Er appellierte an die Vereine, den jungen, gerade ausgebildeten Schiedsrichtern beim Hineinwachsen in ihre nicht immer leichten Aufgaben noch enger zur Seite zu stehen.

NFV-Kurier als Grundlage für effizientes Arbeit in den Vereinen

Wie schon NFV-Präsident Jens Barth zu Beginn der Beratung, bat auch Claudia Werner die Vereinsfunktionäre darum, den monatlich vom NFV-Vorstand herausgegebenen Kurier noch aufmerksamer zu lesen. Dort gebe es immer die aktuellsten Hinweise zu den unterschiedlichen Bereichen der Verbandsarbeit. Der künftig am 15. des jeweiligen Monats erscheinende und den Vereinen per E-mail zugehende Kurier enthalte präzise Antworten auf Fragen, die von den Vereinen ansonsten zeitaufwendig per Telefon oder andere Kanäle an die NFV-Funktionäre herangetragen werden.
                                                                                                                                                                                                                                                                 Thomas Stöber