FC Eilenburg II – Radefelder SV 90 1:0 (1:0), SV Zwochau – FSV Beilrode 3:2 (1:1)

ESV Delitzsch II ist durch !

SV Spröda – ESV Delitzsch II 1:2 (0:0), SV Jesewitz – FSV Glesien 2:0 (1:0), TSV Rackwitz – SG Zschortau 1:1 (1:0), SV Pressel – LSV Mörtitz 5:1 (1:0), FC Delitzsch – SV Laußig 51 5:1 (2:0), SV Naundorf – Grün- Weiß Selben 0:2 (0:1), Union 47 Zschernitz – LSG Löbnitz 1:7 (0:5)

TZ – Bärenpokal bleibt ein weiteres Jahr in Delitzsch

ESV Delitzsch – SV Süptitz 2:0 (1:0)

Bei idealen Bedingungen sahen weit über 700 Zuschauer, darunter auch einige Delitzscher, ein spannendes Pokalfinale mit einem verdienten Erfolg der Delitzscher Eisenbahner.


Sowohl der Spitzenreiter der Ur- Krostitzer Nordsachsenliga und wahrscheinliche Meister, als auch sein ärgster Verfolger, der SV Süptitz, waren durch ihre Trainer Mike Geppert und Nico Bachmann bestens auf den Gegner eingestellt. Dafür waren die Stärken und Schwächen der Gegner bestens bekannt. So entwickelte sich von Beginn an ein von der Taktik geprägtes Spiel. Zunächst hatten die Süptitzer Vorteile. Zwar wurde ihr Torjäger Marcel Schulze vom Delitzscher Andreas Pruchnik immer rechtzeitig gestellt, doch den Süptitzer Mittelfeldakteuren gelang es mehrmals die Bälle in die Schnittstellen der Eisenbahnerabwehr zu servieren. Aus dieser Zeit stammt auch die größte Chance für Süptitz. Doch der sofortige Abschluss ging am kurzen Pfosten vorbei. Das war ein Alarmzeichen für den ESV, denn fortan tat man mehr für die Offensive und die Abwehr um Chef Jan Smykalla gab sich keine weitere Blöße mehr im gesamten Spielverlauf. Gleiches galt aber auch für die Süptitzer Abwehr, die allerdings bei Standartsituationen Probleme hatte. Nach einem Eckstoss stand Christoph Buse frei am langen Pfosten und schob den Ball zur Delitzscher Führung nach knapp einer halben Stunde ins Tor von Hüter Marko Terpitz. Am Spielverlauf änderte sich durch dieses Tor aber kaum etwas. Im Mittelfeld attackierten beide Vertretungen sofort den Ballführenden Spieler und unterbanden damit flüssiges Angriffsspiel. Referee Falk Zschäbitz hielt seine Linie durch, pfiff kleinlich, für manchen zu kleinlich, sicherte aber damit, dass es keine groben Fouls gab. Die Einstellung beider Mannschaften tat für das faire Spiel ein Weiteres.

Nach dem Führungstreffer der Eisenbahner lebte das Spiel vor allem von seiner Spannung. Zwar waren die Delitzscher einem zweiten Treffer näher als die Süptitzer dem Ausgleich, doch das entscheidende zweite Tor fiel erst sehr spät. In der Schlussphase nutzte der eingewechselte Sebastian Wünsch ein feines Zuspiel von Peter Prautzsch und vollendet sicher, nachdem die Eisenbahner mehrere gute Gelegenheiten vergaben oder an der Abwehr des SV Süptitz scheiterten.

Nachdem im Vorjahr die Zweite des ESV Delitzsch in einem attraktiveren Spiel den FSV Oschatz in der Verlängerung bezwungen hatte, nahm nun der wegen Verletzung fehlende sonstige Spielführer Andy Klein den Bären-Pokal der Torgauer Zeitung für die Erste in Empfang und sorgte somit dafür, dass er ein weiteres Jahr im Delitzscher Autohaus Meißner und Zahn zur Schau gestellt werden kann.

Der von Mike Geppert und Tilö Ohlig gecoachte ESV Delitzsch spielte mit Sven Gedigk, Christoph Buse (Sebastian Wünsch), Rene Alexander, Jan Smykalla, Andreas Pruchnik, Marco Bothur (Marcel Piontek), Paul Hecht (Daniel Zahn), Peter Prautzsch, Roman Becker, Patrick Döhler und Michael Wege

Nico Bachmann und Sandro Stahn schickten folgende Spieler des SV Süptitz ins Endspiel : Marko Terpitz, Tommy Reiche, Steffen Wiesner (Florian Kirschke), Matthias Meißner (Marc Weißbart), David Loechel, Stefan Vogel, Mathias Klopf, Marcel Schulze, Marc Schneider, Tim Mehle und Marcus Günther.

Schiedsrichterkollektiv Falk Zschäbitz (Merkwitz), Ronny Hartländer (Torgau), Udo Köhler (Wermsdorf)

Ur- Krostitzer Nordsachsenliga

Concordia Schenkenberg – Rot- Weiß Mehderitzsch 3:1 (2:1), Frisch- Auf Doberschütz – Radefelder SV 90 4:1 (1:0)

Schenkenberg – Mehdeitzsch

Die Gastgeber erwischten einen glänzenden Start und wollten die schwache Partie in Oschatz schell vergessen lassen. Danny Hauschild erzielte bereits nach 8 Minuten die frühe Führung und als der wieder zu seinen Torjägerqualitäten findende Stefan Jentzsch nach einer Viertelstunde auf 2:0 erhöhte, bahnte sich für die nervösen Gäste Schlimmeres an. Doch als Falk Lubitz der Anschlusstreffer nach 23 Minuten gelang, wurden die Gäste besser und bestimmten plötzlich das Spiel, jedoch schafften sie nicht den Ausgleich und in den zweiten 45 Minuten trumpften die Concorden wieder auf. Stefan Jentzsch erhöhte auf  3:1 und fortan hatte der Gastgeber das Spiel unter Kontrolle. Selbst als Kapitän Welke die Ampelkarte sah, behielten die Gastgeber ihre spielerische Linie bei und siegten verdient.

Doberschütz – Radefeld

Das Hinspiel war von vielen unsportlichen Szenen geprägt, diesmal war davon nichts zu sehen. Zumindest auf dem platz achteten sich die Akteure. Die Gastgeber wollten unbedingt den Dreier und attackierten die Gäste frühzeitig. dies behagte den RSV- Akteuren überhaupt nicht und sie zeigten  bisher kaum gesehene Schwächen in der Abwehr. Doch nur Stephan Kukard konnte eine zur verdienten Doberschützer Führung nach etwa einer halben Stunde nutzen. Als sofort nach der Pause Stephan Winkler auf 2:0 erhöhte schienen die Fronten geklärt. Aber der gerade eingewechselte Hannes Lerz schaffte umgehend den Anschluss und Hoffnung machte sich auf Radefelder Seite breit. Aber Frisch- Auf steckte den Treffer weg und stürmte weiter. Mitte der zweiten Halbzeit gelang Rocky Wedehase das 3:1 und wenig später band Christian Voland den Sack endgültig zu und sicherte den verdienten Erfolg

Fair-Play-Liga

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