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Talk- Point Kreisliga

Kantersieg für TSV Rackwitz

FV Bad Düben – SV Roland Belgern 5:2 (4:1), SV Spröda – FSV Oschatz 0:0, TSV Rackwitz – SV Frisch-Auf Doberschütz-Mockrehna II 10:1 (6:0), SG Zschortau – SpG Elbaue Torgau II/Großtreben 1:1 (1:1), SV Wölkau – ESV Delitzsch II 2:3 (1:3), Traktor Naundorf – SC Hartenfels Torgau II 2:5 (1:4). LSV Mörtitz – SV Laußig 1:3 (1:1)

Bad Düben – Belgern

Ausgerechnet zum Spitzenspiel in der Kurstadt hatten die Gäste nicht ihre Bestbesetzung. Doch ob es dann besser ausgesehen hätte steht in Frage. Zuschauerexperten waren der Ansicht, dass die Gäste mit diesem klaren Resultat gut bedient waren. Die Gäste gingen zwar nach 6 Minuten durch Andre Werner in Führung, doch die Wojna Schützlinge schüttelten sich nur kurz, schafften in der 11. Minute durch Marc Schneider den Ausgleich und sofort danach durch Bastian Müller die Führung. Noch vor der Pause schafften Alejandro Huffziger und Pit Schüßler weitere Treffer. Dann schaltete der Gastgeber bei schlechten  äußeren Bedingungen deutlich zurück. Die Gäste kamen noch zu einem weiteren Treffer durch Werner und Schneider stellte den Endstand her. Die Gastgeber scheinen für den Pokalfight am Samstag gegen Nordsachsenligist Schenkenberg gewappnet.

Spröda – Oschatz

Die Sprödaer nutzten in der Anfangsphase ihre Chancen nicht. Später wurde es ein Spiel zwischen den Strafräumen mit wenigen echten Torgelegenheiten. Am Ende waren beide Mannschaften mit einem Punkt zufrieden.

Rackwitz – Doberschütz-Mockrehna

Die große Frage für die wenigen Zuschauer im Dauerregen : Hat sich die neuformierte Mannschaft des TSV gefunden oder war der klare Sieg nur eine 1- Tagesfliege?  Der Tabellenletzte kam zum richtigen Zeitpunkt und der Gastgeber holte neben den drei Punkten auch ein mächtiges Torepolster. 3 Tore schaffte Florian Plohmann, je zweimal trafen Stefan Behrens und Bastian Kuhn und je einmal trafen David Giesel, Florian Stelzer und Al Subaikavi. Für die Gäste traf Florian Millemann in der 77. Minute.

Zschortau – Elbaue Torgau II/Großtreben

Ein gerechtes Remis, welches schon zur Pause feststand. Bei guten Bedingungen, das Vorspiel war abgesagt, erzielte Bel Abid die Führung für die Gastgeber nach 20 Minuten. Wenig später schaffte Gergö Kempf bereits den Ausgleich. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams.

Wölkau – Delitzsch II

Der vorjährige Absteiger kommt langsam n Schwung, überzeugt vor allem in Sachen Effektivität. Marco Bothur brachte die Gäste bereits nach 6 Minuten in Führung. Das Aufbegehren der Gastgeber wurde mit dem Ausgleich durch Kevin Kummer nach 12 Minuten belohnt. Die Wölkauer kämpften und wollten die Gäste überrennen, doch die Routiniers Felix Schmidt (30.) und Marco Bothur mit seinem bereits 12. Saisontor nur zwei Minuten später nutzten ihre Möglichkeiten optimal. In der zweiten Halbzeit wankten die Eisenbahner zwar, doch mehr als den Anschluss noch einmal durch Kummer in der 51. Minute ließen sie nicht zu.

Naundorf – Hartenfels Torgau II

Die Einheimischen hatten sich einiges ausgerechnet und gingen auch verdient durch Enrico Kernche nach 11 Minuten in Führung, doch Andre Radcenko schaffte in der 22. Minute den Ausgleich. Dieser sorgte für Unruhe in den Reihen der Gastgeber, denn zweimal Anas Koziab und einmal Johannes Gebray sorgten binnen sieben Minuten für die klare Pausenführung. Jason Siegel brachte dann die Traktoristen in der 51. Minute wieder ins Spiel, doch die kompakt verteidigenden Gäste hielten das Resultat und setzten durch Thomas Raubold in der 85. Minute den Schlusspunkt.

Mörtitz – Laußig

Der Spitzenreiter reiste nicht mit besten Erinnerungen zum Nachbarschaftsderby nach Mörtitz, wo über 120 Zuschauer das Duell verfolgen wollten. Spielerisch hatte der Spitzenreiter zuletzt nichts Überragendes geboten, doch immer gepunktet. Aber der Laußiger Plan schien aufzugehen, denn Jan Hobusch brachte den SVL bereits nach fünf Minuten in Führung. Aber der Gastgeber hatte den besten Torjäger des Vorjahres in seinen Reihen und Patrick Rohrbach erzielte bereits zwei Minuten später den Ausgleich. Jetzt wurde es ein Spiel nach dem Geschmack der Zuschauer. Das Geschehen verlagerte sich ständig und fair wurde um jeden Ball gekämpft. Die Entscheidung zu Gunsten des Spitzenreiters schaffte Tobias Schneider mit seinen Toren in der 61. und 72. Minute. Die Zuschauer hatten ein gutes Derby mit einem erwarteten Sieg des Tabellenführers gesehen.