TSV Rackwitz schafft Aufstieg

SV Spröda – TSV Rackwitz 1:2 (1:1)

Vor erwartungsvoller Kulisse fanden sich der SV Spröda und der TSV Rackwitz bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Sportanlage des SV Grün-Weiß Selben zur nötigen Qualifikation um den durch Rückzug von SV Frisch Auf Doberschütz-Mockrehna freien Platz in der Ur-Krostitzer Nordsachsenliga.

Den besseren Start erwischte der SV Spröda. Die Rackwitzer Abwehr war desorganisiert und Felix Pietzsch entwischte am rechten Flügel und bediente Kevin Harrison, der zur Führung einschob. Die Möglichkeit zum Ausbau der Führung blieb ungenutzt. Erst jetzt fand der TSV ins Spiel, erreichte Gleichwertigkeit und nach der Trinkpause bestimmte dann Rackwitz den Rhythmus und kam durch Matthias Röhrborn nach 36 Minuten den verdienten Ausgleich. Allerdings hatte der SV Spröda fast im Gegenzug eine Riesenmöglichkeit zur erneuten Führungstreffer und vergab kläglich. So ging es mit einem gerechten Remis in die Pause.

Wieder begannen die Sprödaer furios, doch in Sachen Chancenverwertung blieben alle Akteure zu blass. Wieder übernahmen danach die Jungs aus Rackwitz das Kommando. Doch allen Akteuren beider Mannschaften war anzumerken, dass sie länger keine Spielpraxis hatten und oft die Zuspiele nicht ankamen. Mitte der zweiten Halbzeit klappte es endlich bei den Rackwitzern und David Guba gelang im Zusammenspiel mit Alexander Heinecke der Treffer zum Aufstieg. In den Minuten bis zum Abpfiff des guten Schiedsrichter Denny Werner aus Eilenburg bewiesen die Jungs des Rackwitzer Coach Jens Losse mehr Ergeiz und den nötigen Aufstiegswillen. Bei nachlassenden Kräften fiel selbst der Jubel des Aufsteigers verhalten aus.

Dank des Verbandes geht an den Gastgeber, der in kürzester Zeit das Spiel organisierte und ohne Zwischenfälle zu Ende brachte.

Fair-Play-Liga

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