TZ-Bärenpokal

Halbfinale noch nicht perfekt

FSV Beilrode – SV Zwochau 0:6 (0:2), LSG Löbnitz – SG Zschortau 2:3 (1:1), FV Bad Düben – FSV Blau-Weiß Wermsdorf 0:1 n.V. (0:0), SV Merkwitz – SC Hartenfels Torgau ausgefallen

Beilrode – Zwochau

Aufregung in Beilrode. Die Gäste hatten ihren nach DFB. net gesperrten Spieler Ohlig im Aufgebot und sie verwiesen darauf, das eine Trennung von Meisterschaft und Pokal in der Spielordnung verankert ist. Damit war Thilo Ohlig im Pokal spielberechtigt und der Fehler lag im DFB.net. Trotz dieser Umstände hatten die Gastgeber an diesem Tag keine Chance gegen die Jungs von der Mühle, die schon einmal Endspielathmosphäre genossen haben und dies noch einmal erleben möchten. Marco Schädlich erzielte in der 28. Minute die Führung für die Gäste und paul Hecht baute diese in der 43. Minute aus. Mitte der zweiten Halbzeit ließen dann beim emsigen Gastgeber die Kräfte nach und die Gäste machten dies auch zahlenmäßig deutlich. In der 63. Minute verwandelte Ronny Nestripke einen Strafstoß, nach 71 Minuten knipste noch einmal Schädlich und in der letzten Viertelstunde schaffte Nick Lengner noch zwei Treffer.

Beilrode : Lux, Kralle (Kommitsch), Kunze, Oberhoff, Milch (Becker), Frieslich, Harm, Opitz, Maibaum, Diener (Otec), Möbius,

Zwochau : Eichhof, Wahl, Kummer (Lengner), Ohme, Ohlig, Schädlich, Richter (Crolla), Hecht, Nestripke, Troitzsch, Burchardt

Löbnitz - Zschortau

Es war klar, dass sich der Außenseiter einigeln würde und dem Spitzenteam der Ur-Krostitzer Nordsachsenliga die Aufgabe zufiel, diesen Riegel zu knacken. Dabei nutzte die LSG Löbnitz jede Möglichkeit sich zu befreien und damit den Druck der SG Zschortau zu mindern. Die zudem auf Standartsituationen setzende Gastgeber hatten in diesem ausgesprochen fairen Spiel frühzeitig Erfolg. Bereits in der 4. Minute zirkelte Rene Kuhn einen Freistoß in Richtung Patrick Schmidt und der bedankte sich per Kopf mit dem Führungstreffer. Aber die Gäste schafften bereits nach 14 Minuten den Ausgleich durch Tobias Gohla. Dabei blieb es bis zum Seitenwechsel, trotz Chancenvorteilen für die Gäste. Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste noch aggressiver und Edwin Essig markierte nach 56 Minuten erstmals die Führung für Zschortau. Doch die Freude hielt nicht lange an, denn Dennis Seifert verwandelte einen Eckstoß nach 61 Minuten zum Ausgleich wieder ein Treffer mit dem Kopf gegen die in solchen Situationen nicht sicher wirkende Zschortauer Abwehr. Die folgenden Dauerangriffe der Gäste führten in der 77. Minute zum Erfolg. Wieder war Essig der Torschütze. Diesen Vorsprung brachte der Favorit über die Zeit und erreichte das Halbfinale.

Bad Düben – Weremsdorf

Das einzige Aufeinandertreffen von zwei Teams der höchsten Spielklasse im Viertelfinale brachte nicht das erhoffte Spiel mit Spitzenniveau. Dazu agierten beide Mannschaften zu verhalten. Im Spielaufbau ruhig, ja fast bedächtig wurden nur wenige Torchancen herausgearbeitet und diese wurden nicht konsequent genutzt. So hangelte man sich fast zum Strafstoßschießen, erst ein abgefälschter Freistoß von Justus Keller brachte in der 118. Minute die Entscheidung. Schade nur, das die Gäste einige blöde Zuschauer mit in die Kurstadt brachten. Aber anders kann man diese Menschen kaum bezeichnen. Woche für Woche wird in allen Medien über Zuschauer berichtet, die nichts auf unseren Sportstätten zu suchen haben. Vielleicht gelingt es den vernünftigen Wermsdorfern den Böllerwerfer ausfindig zu machen, um ihm die sicher folgende Strafe des Nordsächsischen Fußballverbandes aufzuerlegen. Den Sieg kann man auch anders feiern.

Merkwitz – Torgau

In Merkwitz war der Platz nicht bespielbar,so dass diese Partie nach Abschluss der Herbstrunde nachgeholt wird.

Fair-Play-Liga

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