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Die junge Mannschaft des FC Eilenburg gewann verdient den Pokal der Brauerei Krostitz vor den nach Punkten gleichen Teams aus Bad Düben und Krostitz. Im Turnier der sechs Teams war der Erfolg des Vertreters der Oberliga nicht überraschend, doch nicht so klar wie vorher erwartet. Der Turniersieger bewies aber in allen Spielen in den entscheidenden Momenten das entsprechende Durchsetzungsvermögen. Mit sieben verschiedenen Torschützen hatten sie das größte Kontingent an torgefährlichen Spielern aller Teams. Doch nur ein einziges Spiel, gegen Zschortau, konnten sie mit zwei Toren Vorsprung gewinnen.

Vor der mageren Kulisse von knapp 200 Zuschauern war das Team aus der Kurstadt die große Überraschung. Ohne ihre Routiniers trumpfte das junge Team sehr stark auf. Sie fanden von ihrem ersten Auftritt bis zum letzten Spiel immer den Level zwischen Technik und Einsatzbereitschaft und hatten mit Sebastian Von Gahlen einen Torjäger von Format in ihren Reihen. Er traf in jedem Spiel das gegnerische Tor Zudem wussten auch Torwart Dominik Barth und Abwehrchef Pit Schüßler zu überzeugen.  In den Spielen nach der Turnierpause ging den jungen Spielern der Kurstädter etwas die Puste aus. So verlor man gegen die endlich in Schwung gekommenen Eisenbahner, hatte aber im letzten Spiel des Turniers gegen Eilenburg immer noch die Chance auf einen Turniersieg. Doch die Eilenburger gewannen auch dieses Match mit 2:1.

Der Pokalverteidiger FSV Krostitz lebte von seiner Dynamik und der Spielregie von Andreas Luck. Nachdem man im  ersten Spiel vom FV Bad Düben regelrecht demontiert wurde, kam man dann in Fahrt. Im ewigen Derby wurde der ESV Delitzsch nieder gerungen und dann kam man gegen Eilenburg nach 0:4 Rückstand auf 3:4 heran und der Ausgleich lag in der Luft. Zwei Siege nach der Pause sicherten dann Rang drei und Andreas Luck erhielt zum Abschluss des Turniers die Ehrung als wertvollster Spieler des Turniers.

Der ESV mit dem als besten Hüter geehrten Stefan Schulze blieb in den ersten Spielen blass, fand nicht zum typischen Hallenfußball.  So nutzte man die Chancen zur Führung gegen Eilenburg nicht und haderte in den folgenden Spielen mit den Schiedsrichtern. Sicher hatten diese nicht ihren besten Tag erwischt, aber fast alle Teams nutzten dies erbarmungslos aus. Nach der Pause hatten sich die Eisenbahner gefangen und landeten zwei Siege, darunter den höchsten Sieg des Turniers. Beim 5:1 gegen Zschortau konnten die Zuschauer auch ein in der Halle seltenes Kopfballtor von Jamie Böhlau für Delitzsch bejubeln.

Auch bei den Rand-Delitzschern aus Schenkenberg war die Chancenverwertung schwach. Zum Auftakt gegen Zschortau war man zu vorsichtig und unterlag kurz vor Spielende durch einen feinen Treffer von Bel Abid. Danach gegen Bad Düben chancenlos war man im Stadtderby voll da und distanzierte die Eisenbahner. Gegen Eilenburg war die Überraschung möglich, denn der spätere Turniersieger zeigte sich von der starken Leistung der Concorden beeindruckt. Charlie Reichel hatte Schenkenberg in Führung gebracht und zwei Minuten später sprang sein Schlenzer vom Innenpfosten wieder ins Feld. Gegen Spielende bäumten sich die Eilenburger auf. Gegen stark verteidigende Schenkenberger half ihnen dann ein glückliches Eigentor zum Remis.

Die SG Zschortau endete zwar am Tabellenende des Sechserfeldes, doch erst in ihrem letzten Spiel ging der SG die Puste aus. Mit guter Abwehrleistung und einem starken Christian Teresniak im Tor schaltete man schnell auf Angriff um. Doch im Abschluss zögerte man zu lange oder war zu ungenau. So konnte man nach dem Auftaktsieg keine weiteren Punkte holen

 

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