Talk-Point Kreisliga

Timo Radeck schießt Traktor für 24 Stunden  an die Spitze, aber alle Spitzenteams siegen

Concordia Schenkenberg II – SV Roland Belgern 1:5 (1:1) , FSV Glesien – SV Traktor Naundorf 2:3 (0:2), TSV Rackwitz – LSV Mörtitz 0:1 (0:1), SpG Strelln/Schöna/Röcknitz – SV Naundorf 0:4 (0:1) , SG Zschortau – SV Grün-Weiß Selben 5:2 (4:1) , SV Wölkau – FSV Oschatz 3:4 (1:1)

Schenkenberg II – Belgern

Nach zwei Siegen hatten die Concorden fast wieder Anschluss gefunden und erhofften sich auch gegen Belgern ein Achtungszeichen. Doch die Gäste gingen bereits nach fünf Minuten durch Robin Hempel in Führung und bestimmten danach das Spielgeschehen. Aber die tapferen Gastgeber steckten nicht auf und kamen nach 39 Minuten durch Danny Dlouhy zum Ausgleich. Mit zunehmender Spielzeit versiegten aber die Kräfte der Hausherren, die zudem Stammkräfte auswechseln mussten, um ihrer  ersten Mannschaft zu Helfen. So genügten den Gästen ab der 72. Minute zehn starke Spielminuten um den klaren Sieg perfekt zu machen. Sebastian Wolter, Christoph Krost, Philipp Seidel und noch einmal Robin Hempel trafen gegen aufsteckende Hausherren zum klaren Auswärtserfolg.

Glesien – Traktor Naundorf

Die Gastgeber hatten wieder ein Spielfähiges Team zusammen undstellten sich den klar favorisierten Traktoristen. Diese gingen schnell durch Tom Hoff nach 9 Minuten in Führung und als Robert Gruhle kurz vor der Pause auf 0:2 erhöhte, schien das Spiel gelaufen. Doch der FSV zeigte Moral und stellte klar, dass die Glesiener durchaus ordentlichen Fußball spielen können. Kevin Neumann verkürzte in der 50. Minute und Dennis Poppe schaffte gar in der 67. Minute den Ausgleich. Doch wenn du in der Tabelle abgeschlagen bist, fehlt dir auch oft das Glück und so kassierte man in der Nachspielzeit durch Timo Radeck noch den entscheidenden Treffer, der den Naundorfer Traktoristen vorerst  Platz 1 in der Tabelle beschert.

Rackwitz – Mörtitz

Die Gastgeber verloren im Abstiegskampf wichtige Zähler. Bereits nach 24 Minuten hatte Mushala Elgadil den alles entscheidenden Treffer erzielt. An diesen einen Treffer lassen sich die Unterschiede beider Teams bestens erklären. Der Torschütze erobert sich im Mittelfeld den Ball, zieht energisch  Richtung Rackwitzer Tor und steht nach einem Doppelpass völlig frei und vollendet. Eine solche Zielstrebigkeit fehlte den Spielern der Gastgeber. Keiner ging dahin, wo es weh tut oder schloss einen Angriff beherzt ab. In einer von Rackwitz fast völlig überlegen geführten zweiten Halbzeit kam das Mörtitzer Tor nur selten in den Mittelpunkt. Klappte es doch einmal, war Torwart Seidel zur Stelle. Der LSV Mörtitz feierte einen Auswärtssieg in einem Spiel, welches sicher nicht zu seinen besten Spielen zählte.

Strelln/Schöna/Röcknitz – SV Naundorf

Am vergangenen Spieltag wieder an der Spitze eingenistet wollte der Aufsteiger (!) aus Naundorf diese Position behaupten. Konzentriert begann man in Röcknitz und schaffte bereits nach 10 Minuten durch Dennis Große den Führungstreffer. Der gab zusätzliche  Sicherheit und alle Angriffe des Gastgebers verpufften. Nach dem Seitenwechsel traf Dennis Große erneut in der 60. Minute und damit erlahmten die Kräfte der Gastgeber immer mehr. In der 70. Minute entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß und Große nutzte diese Chance für seinen Hat-Trick. Stefan Raudnitzschka machte nach 75 Minuten den Deckel endgültig zu und sicherte seinem Verein weiterhin Platz 1

Zschortau – Selben

Am Lober erwartete man das Nachbarschaftsderby mit hohem Interesse, denn die Leistungen der Gastgeber hatten zuletzt nicht überall Zufriedenheit ausgelöst, während die Gäste in der Tabelle entscheidend Boden gut gemacht hatten. Nach 7 Minuten staunten alle, denn der Außenseiter war durch Oliver Werner in Führung gegangen. Doch die Gastgeberschüttelten sich nur kurz und stürmten dann energisch. Tobias Gohla schaffte in der 16. Minute den Ausgleich und ab der 23. Minute folgten gleich drei Treffer in fünf Minuten für den Gastgeber. Martin Sonntag, nochmals Gohla und Bel Abid trafen zum Halbzeitstand. Nach der Pause jubelte Tobias Gohla über seinen dritten Treffer. Die nie aufsteckenden Gäste kamen in der 76. Minute durch Robert Laue zu einem weiteren Treffer. Vom Spitzenquartett hat die SG Zschortau die wenigsten Spiele ausgetragen, also die besten Aussichten auf den Titel. Doch die ausstehenden Spiele müssen erst einmal gewonnen werden.

Wölkau – Oschatz

Ein unglücklicher Tag für den SV Wölkau. In einem so genannten 6-Punkte Spiel verliert man in der Nachspielzeit noch alle Punkte und hatte zuvor die Gäste mit einem Eigentor erst wieder in Spiel gebracht. Robert Conrad hatte in der 14. Minute Wölkau in Führung gebracht, die Peter Gärtner verdient nach 40 Minuten ausglich. Doch dann trafen Christian Opitz und Stefan Schuster bis zur 62. Minute für die Gastgeber. Mit einem unglücklichen Eigentor in der 73. Minute kippte das Spiel. Der dynamische  PeterGärtner schaffte in der 80. Minute den Ausgleich und in der Nachspielzeit erzielte Routinier Steffen Wiesner das entscheidende Tor.

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