Verehrte Sportfreunde,

aus aktuellem Anlass möchte der Nordsächsische Fußballverband auf den Spielabbruch in der Nordsachsenligapartie vom ersten Spieltag zwischen dem FSV Blau-Weiß Wermsdorf und dem FSV Oschatz eingehen. Eine gemeinsame Presseerklärung beider Vereine und des NFV dazu ist auf der Homepage des NFV am 24.08. veröffentlicht. Durch das NFV-Sportgericht wurden vergangene Woche im Zusammenhang mit diesem Spiel drei Sportgerichtsverfahren eingeleitet - zum Vergehen eines Zuschauers (Wermsdorf), zum Spielabbruch (Oschatz) sowie zu einem beleidigenden Verhalten eines Spielers (Oschatz). 

Im Zusammenhang mit dem Vergehen des Zuschauers werden dabei auch Anhaltspunkte einer rassistischen Äußerung geprüft.

Der Nordsächsische Fußballverband distanziert sich klar von jeglicher Form der Gewalt, des Rassismus und der Diskriminierung. Sowas hat weder im Alltag noch im Fußball etwas zu suchen. Gleichwohl ist ein Spielabbruch gemäß § 61 der Spielordnung an bestimmte Bedingungen geknüpft. Demnach ist eine Mannschaft nicht zum Spielabbruch berechtigt. Sachverhalte, bei denen der Schiedsrichter zum Abbruch berechtigt ist, sind in derselben Vorschrift entsprechend aufgeführt.

Der NFV weist in diesem Zusammenhang auf die Anwendung des Drei-Stufen-Plans des DFB hin, der vollumfänglich auch für alle Landes- und Kreisverbände anzuwenden ist. Darin wird u.a. der Umgang mit diskriminierenden Vorfällen im Zusammenhang mit Fußballspielen erläutert und mit klaren Handlungsableitungen untersetzt.

Weitere Erläuterungen sind in den aktuell durch den Sächsischen Fußballverband erarbeiteten Handlungsempfehlungen für unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter enthalten.

Der NFV bittet um entsprechende Erörterung innerhalb des Vereins sowie strikte Einhaltung im Rahmen der Spieldurchführung. 

i.A. Ralph Mothes

Geschäftsführer                                                                                   Dahlen, 31.August 2021

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