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Wie werde ich Schiedsrichter

Aktion Fairlay

Informationen

Die Zahl der Schiedsrichter im DFB reicht mit über 81.000 bei weitem nicht aus. Deshalb suchen Vereine und Verbände stets geeigneten Nachwuchs, denn ein geordneten Spielbetrieb ist nur möglich, wenn es genügend ausgebildete Schiedsrichter gibt.

Wer Schiedsrichter werden will, sollte gesund sein und sich gerne im Freien bewegen. Er sollte Freude am Fußballspiel haben, schnell reagieren können und in der Lage sein, sich gegenüber anderen durchzusetzen. Das Lebensalter spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Schiedsrichter sind Sportler wie die Spieler auch und können ihren Sport wesentlich länger betreiben als die meisten Aktiven. Allerdings wird ein Sportler, der mit 40 Jahren seine Schiedsrichterprüfung ablegt, nicht mehr in den höchsten Spielklassen tätig sein können. Doch die Jugend- und Amateurmannschaften freuen sich über jeden, der sich als Schiedsrichter zur Verfügung stellt.

Die Fußballverbände führen Lehrgänge für Schüler, Jugendliche und Erwachsene in allen Kreisen durch. Sie würden sich freuen, wenn viele Zuschauer und ehemals aktive Spieler ihr Herz für das Schiedsrichtern entdecken und sich anmelden würden.

Voraussetzungen:

  • 12 Jahre
  • Mitglied in einem Verein
  • Interesse am Fußball
  • Einsatzbeschaft für regelmäßige Spielleitungen
  • Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen

Ausbildung:

Je nach Kreisverband 12 bis 15 Unterrichtsstunden an Wochenenden oder mehreren Wochentagen. Dabei Einführung in die Fußballregeln.

Prüfung:

Schriftliche Prüfung (Beantwortung von Regelfragen)
körperliche Leistungsprüfung

Einsätze:

Nach erfolgreicher Prüfung entsprechend dem Alter im Nachwuchs- oder auch schon im Seniorenbereich in den Basisklassen.

Aufstieg:

Bei Eignung ist der jährliche Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse möglich. Die Eignung wird dabei durch erfahrene Schiedsrichter-Beobachter festgestellt. Die Absolvierung von Leistungsüberprüfungen (Regelfragen / körperliche Fitness - z.B. 12-min. Lauf) ist ebenfalls Pflicht.

Finanzen:

Die Kosten der Sportkleidung werden in der Regel vom Verein des Schiedsrichters übernommen. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, dazu gibt es abhängig von der Spielklasse eine Aufwandsentschädigung zwischen 6,00 € (Schülerspiele), 150,00 € (Regionaliga) und 3.068,00 € (Bundesliga).

Anmeldung:

Über den Verein bzw. der örtlichen Schiedsrichtergruppe an die Kreisverbände oder beim Sächsischen Fußball-Verband (Der SFV leitet Zuschriften an die jeweiligen Kreisverbände weiter.)

 

Quelle: www.sfv-online.de

 

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