Ur- Krostitzer Nordsachsenliga

Schenkenberg gewinnt Spitzenspiel glücklich

Concordia Schenkenberg – SV Süptitz  3:2 (1:1), SV Mügeln-Ablaß – Grün-Weiß Dommitzsch 2:0 (0:0), FSV Glesien – FSV Krostitz II 0:2 (0:0), SV Strelln/Schöna – Blau-Weiß Wermsdorf 1:4 (0:4), FSV Wacker Dahlen – Frisch-Auf Doberschütz-Mockrehna 3:4 (0:1), FC Eilenburg II – FSV Beilrode 2:0 (0:0), SV Zwochau – Radefelder SV (1:3) bereits ausgetragen

Schenkenberg – Süptitz

Das dritte Spitzenspiel an diesem Tag in Schenkenberg. Am Vormittag verlor die C- Junioren gegen die SpG Luppa/Dahlen/Wermsdorf mit 0:1, dann die Concorden-Reserve gegen die SpG  Naundorf/Zschepplin mit 1:2 und nun Dritter gegen Erster, auch wenn die Tabelle der Ur- Krostitzer Nordsachsenliga etwas verschoben erscheint. Doch man muss auch die drei nach zu holenden Spiel erst gewinnen, ehe man wieder den Platz an der Sonne inne hat. Deshalb schaute man besonders aus Radefelder Sicht gespannt nach Schenkenberg. Der Spitzenreiter begann sehr selbstbewusst. Aus einer tief stehenden Abwehr schickte man die agilen Stürmer immer wieder in Szene und versetzte der  Concordenabwehr Nadelstiche. Nach 13 Minuten jubelte der Gast erstmals, als die Concorden eine Kopfballabwehr ins eigene Netz setzten. Aber dies schien den Gastgeber zu wecken. Nur zwei Minuten später schlug ein toller Schuss von Eric Huth zum Ausgleich ein. Nun hatten die Gastgeber weitere gute Möglichkeiten, doch Mörschke vergab die Beste. Auf der Gegenseite stand Schulze plötzlich frei vor dem Tor, schob aber an Hüter und Tor den Ball vorbei. Nach dem Seitenwechsel schienen wieder die Gäste den besseren Tee getrunken zu haben, denn Marcel Schulze brachte sie nach 52 Minuten erneut in Führung. Wieder weckte dies die Platzherren, die nun ausgleichen wollten. Dabei vernachlässigten sie die Abwehrarbeit und allein der Süptitzer Kapitän Wiesner hatte vier mehr als 100% ige Chancen. Einmal scheiterte er an Torhüter Henning und dreimal schob er den Ball am Tor vorbei. Schon in der ersten Halbzeit war Wiesner die tragische Figur. Bei einem Sturmlauf in Richtung Schenkenberger Tor hob er schon ab, als der Concordenverteidiger nur zu hören war. So gab es Ecke und keinen Strafstoß. Jedenfalls stand die Abwehr der Gäste in der zweiten Halbzeit sicher und nichts deutete auf einen Punktgewinn der Gastgeber. Aber Schenkenbergs ehemaliger Mittelfeldstratege Rudi Funda unkte bereits zu diesem Zeitpunkt: diese vielen ausgelassenen Chancen der Gäste können sich noch rächen. Und er behielt Recht. In einer tollen Schlussoffensive, Schenkenberg hatte noch offensiver gewechselt, schaffte Toni Merke in der 78. Minute nach einer Kombination über Rinaldoni, Pohl und Reißig plötzlich den Ausgleich. Es folgte eine Dauerbelagerung des Süptitzer Strafraumes, wo Torwart Terpitz mit tollen Paraden zumindest einen Punkt sichern wollte. Doch in der Nachspielzeit schlug es noch einmal ein. Einen Eckstoß ließ Merke nur abtropfen und der heran jagende Morris Jornitz nagelte den Ball unter die Latte. Fazit, ein Spiel dauert 90 Minuten plus Nachspielzeit und wer seine Chancen nicht nutzt kann am Ende leer da stehen. Süptitz bleibt Spitzenreiter, doch Schenkenberg überholt Radefeld vorläufig.

Schenkenberg : Henning, Krohn, Schulze, Jentzsch, Merke, Perkuhn (Rinaldoni), Roos (Luther), Mörschke (Reißig), Jornitz, Huth, Pohl

Mügeln-Ablaß – Dommitzsch

Lange hatten die Gäste zumindest einen Punkt im Visier. Doch nach 78 Minuten traf Louis Hoffmann zum 1:0 und Paul Erdmann besiegelte in der 85. Minute die Niederlage der Gäste.

Glesien – Krostitz II

Beide brauchen dringend die Punkte, um den Tabellenkeller verlassen zu können. So wurde verbissen aber nicht unfair um jeden Ball gekämpft. Mitte der zweiten Halbzeit versetzten die Gäste durch einen Doppelschlag den Hausherren den KO. Matthias Röhrborn und Sebastian Schutt erzielten die Treffer. In beiden Mannschaften mussten alle Akteure die 90 Minuten durchspielen, denn die Wechselbänke waren verwaist.

Glesien : Bock, Schlegel, Winkler, Kraske, Jericke, Bartlitz, Müller, Arnold, Poppe, Borschke, Albert

Krostitz : Göttert, Beschnidt, Noack, Bohnet, Thon, Schutt, Röhrborn, Gutmann, Praters, Zimmer

Strelln/Schöna – Wermsdorf

Erstmals gewannen die Gastgeber eine Halbzeit. Gegen Wermsdorf war es die zweite Hälfte. Vielleicht gibt dies einen Ruck für die Gastgeber. Johannes Schöne war in der 47. Minute Schütze des Treffers. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste aber bereits vier Treffer erzielt. Pascal weidner in der 5. Sebastian Freitag in der 8. und Philipp Springer in der 10. Minute hatten zeitig für klare Fronten gesorgt. Freitag traf in der 30. Minute mit seinem zweiten Tor zum Halbzeitstand.

Strelln/Schöna : Jankowsky, Jehnich (Spalteholz), Fromm, Richter, Kröber, Serber, Schöne, Habich, Schmidt, Seifert, Höde (Brunzlow)

Dahlen – Doberschütz-Mockrehna

In diesem torreichen Spiel hatten die Gäste bis zur Pause nur einmal getroffen. Florian Walther verwandelte nach 30 Minuten einen Strafstoß. Nach der Pause erhöhten Max Böhme und Carsten Springer bis zur 51. Minute auf 0:3 und alles schien gelaufen. Doch die Wackeren kamen spät auf Touren. Christian Seidel verkürzte mit seinen Treffern in der 63. und 76. Minute zum 2:3 und als in der 89. Minute Robert Erdmann einen Strafstoß zum Ausgleich nutzte, schien ein Remis möglich. Aber der Gast mobilisierte noch einmal alles und schaffte durch Jens Ruhnow in der Nachspielzeit noch den Siegestreffer.

Doberschütz-Mockrehna : Olm, Wiegel (E.Böhme), Ruhnow, Voland, Anton, Flögel, Bela, Springer, Walther, M.Böhme, Opfermann

Eilenburg II – Beilrode

Die Gäste wollten gerne einen Punkt mit nach Hause nehmen. Nach einer besonders aus Eilenburger Sicht schwachen ersten Halbzeit stand es günstig für die Gäste. Die eröffneten die zweite Halbzeit mit einem Pfostentreffer und weckten damit die Gastgeber. Diese zogen nun das Tempo an und hofften auf Fehler der Ostelbier. Nach 73 Minuten traf Gregor Buthig endlich zur fälligen Führung. danach dauerte es aber bis zur 90. Minute, ehe Florian Prause den Erfolg sicher stellen konnte.

Eilenburg : Thomas, Krause, Schmidt, Bernhardt (Müller), Zehrfeld (Hedrich), Küster, Schneeweiß, Dietrich, Prause, Borissenko, Buthig

Fair-Play-Liga

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