Fußballer ziehen  gute Bilanz

Der 7. Ordentliche Verbandstag des NFV vermeldete auf seiner Tagung am Freitag, den 13. April in Doberschütz eine bemerkenswerte Bilanz und endete mit der einstimmigen Wiederwahl  aller Vorstandsmitglieder, dem Vorsitzenden des Sportgerichtes und der Kassenprüfer.

NFV Vorstand 2018Zu Beginn der Veranstaltung gab der Präsident des NFV, Wolfgang Patitz, einen Abriss der letzten vier Jahre. Sein besonderer Dank galt allen Mitarbeitern in den Ausschüssen des NFV, den ehrenamtlichen Helfern  in den Vereinen und den vielen Sponsoren, die helfen den Fußballsport  in Nordsachsen weiter zu entwickeln. Wolfgang Patitz verwies auf die vielen guten Ergebnisse bei der Umsetzung des DFB – Masterplanes, zeigte aber auch  auf Schwächen, wie die Erfüllung der Aufgaben im Breitensport und im Hallenfußball. Da auf Empfehlung des DFB nur noch Futsal in diesem Bereich gefördert wird, haben wir deutlichen Nachholbedarf  im Männerbereich führte er aus. Futsal sollte sich in den Köpfen aller etablieren, zumal wir seit 10 Jahren im Nachwuchsbereich in dieser Richtung vorbildlich agieren.

In seinen weiteren Ausführungen verwies er darauf, dass es zunehmend darauf ankommt alle Reserven zu erschließen. Spielgemeinschaften sollten das Ziel im ländlichen Raum sein, dazu ist es aber erforderlich, miteinander zu reden und die Leistungen der Anderen zu achten. Dies betrifft Übungsleiter/Trainer, Spieler, Schiedsrichter und auch die Zuschauer. Fair Play geht schließlich alle an.

Die Ausführungen des Präsidenten wurden durch kurze Berichte der Vorsitzenden der Ausschüsse ergänzt, Der Vorsitzende des Spielausschusses, Volkmar Beier dokumentierte den Rückgang an Mannschaften und verwies auf Möglichkeiten der Bildung von Spielgemeinschaften und das bei uns praktizierte „Norweger-Modell“. An Hand von Beispielen verwies er auf die Notwendigkeit des Einhaltens der Verbandsforderungen nach einem Ordnungsdienst, der mit seiner  Präsenz bereits viel späteren Ärger bereits im Keim ersticken kann. Am Ende seiner Ausführungen verwies Volkmar Beier auf das neue Spieljahr im Herrenbereich und die Herausforderungen des Tages der Sachsen  am 7. bis 9. September in Torgau, der im Landkreis Fußball fast unmöglich machen wird.

Jugendwart Jens Barth schilderte den Kampf um den Erhalt eigener Spielklassen im Kreis. Besonders bei den auf Großfeld agierenden Altersklassen zeigen sich Probleme, die durch die demografischen Verhältnisse noch Jahre wirken werden. Besonders in diesem Bereich sei es wichtig, den Jugendlichen durch Spielgemeinschaften ständige Spielpraxis zu ermöglichen. Denn die Erfahrungen zeigen, wer in dieser Zeit dem Fußball absagt, ist für lange Zeit verloren, wenn nicht für immer. Positiv wertete Jens Barth die Erfahrungen mit der Fair  Play Liga und Tendenzwertung in den jüngsten Spielklassen. Trotz vieler Skepsis werde dies in den Vereinen hervorragend umgesetzt und die Ziele des DSFB-Masterplanes voll erfüllt. Ebenso positive Bilanz zog der Jugendausschuss bei den 25 Hallenturnieren im Nachwuchsbereich, die alle nach vereinfachten Futsal-Regeln ausgetragen wurden. Sein ausdrücklicher Dank galt allen an Vorbereitung und Durchführung beteiligten Funktionären und Helfern, die diese Veranstaltungen zu echten Höhepunkten gestalteten. Gleiches gilt für die Endrunden im Kreispokal. Jens Barth verwies mit Stolz darauf, dass das Endspiel der A- Junioren in diesem Jahr wieder als Vorspiel des Männerendspiels um den TZ- Bärenpokal stattfindet.

Für den Schiedsrichterausschuss sprach dessen Vorsitzender Lothar Forstner. Er verwies  darauf, dass 162 Schiedsrichter jede Woche dafür sorgen, dass die Wettkämpfe im Fußball stattfinden können. Da viele Sportfreunde am Wochenende mehrfach im Einsatz sind, können Engpässe überwunden werden. Doch die Anzahl der neu ausgebildeten Schiedsrichter reicht noch nicht, um die Abgänge auszugleichen. Deshalb verwies Lothar Forstner ausdrücklich auf die Spielordnung, die alle Vereine verpflichtet entsprechend ihren Mannschaften dem Verband Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen. Da die Anzahl der Teilnehmer in den Lehrgängen des NFV rückgängig ist, kommt es darauf an, den jungen Schiedsrichtern viel Hilfe und Unterstützung durch die Vereine zu geben und auf das Fair Play gegenüberallen Unparteiischen zu achten. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob auf dem Spielfeld, in den Kabinen oder auf den Rängen.

Erstmals seit  Jahren ergriff auch der Vorsitzende des Sportgerichtes, Reinhard Gronau das Wort. Er schilderte sein Anliegen, möglichst viele Verfahren unter Mithilfe der Vereine im schriftlichen Verfahren abzuschließen. Dies spare Zeit und finanzielle Mittel und stärke die Rolle der Vereine in ihrem Mitspracherecht. Er forderte aber auch alle Vereine auf,  dem Vorstand potentielle Mitstreiter für das Sportgericht anzubieten..

Vor dem Wahlgang wurden durch den Schatzmeister des Sächsischen Fußballverbandes, Sven Zschiesche und dem Präsidenten des NFV, Wolfgang Patitz Ehrungen verdienstvoller Funktionäre unseres Kreises vorgenommen.

Geehrt wurden Gerhard Fuchs (Krostitz) und Egon Matthäus (Schildau) mit der Ehrenurkunde des NOFV.

Lothar Schwarz, Ralph  Mothes (beide Dahlen) und Andreas Heinrich (Torgau) mit der Ehrennadel in Gold des SFV

Diana Kaden (Krostitz), Enrico Stößel (Zwochau), Olaf Goldstein (Spröda) und Siegfried Beyer (Rackwitz) mit einer Urkunde des DFB und einer DFB-Uhr

Für seine mehr als 50 jährige ehrenamtliche Tätigkeit im NFV , dem TOFV und dem TFV wurde unter dem Beifall aller Anwesenden auf Beschluss des Vorstandes des Nordsächsischen Fußballverbandes Egon Matthäus zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt

Fair-Play-Liga

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